12.09.2012

Auf geht’s!

Wenn Ihr das lest, bin ich schon unterwegs, unterwegs nach La Spezia, wo meine Seereise beginnt. Die letzten Tage waren zwar nicht hektisch, aber doch von einer Nervosität geprägt, der wohl die in solchen Situationen immer im Hinterkopf lauernden Frage zugrunde liegt: „Was habe ich vergessen?“ Ich werde immerhin etwas mehr als vier Monate weg sein.

Vorgesehen war die Abreise auf den 14.9. Das ist Freitag Buy Abiclav Augmentin , also heute. Am Dienstag erhalte ich ein E‐Mail vom Reisebüro und nach einem Telephongespräch wird klar: ich habe nicht mehr zwei Tage, sondern nur noch einen, um meine Sachen zu regeln und da ist einiges: An der WSL das Herunterkopieren aller Daten, die ich für die Arbeit, zu der ich mich verpflichtet habe, die weitere Einführung meiner Mitarbeiterin für das Archiv in eine Arbeit, von der ich selber nicht viel verstehe und für die es eigentlich besser wäre, wenn ich nicht auf den Weltmeeren herumskippern würde, und nicht zuletzt – Ehrensache – das Büro wieder sozusagen besenrein zu hinterlassen (siehe http://www.a‐bis-zet.ch/reiseblog2010/archives/273); dann all das was es braucht, dass die Stiefelgeissen auch ohne mich auskommen und nicht zuletzt all die kleinen Dinge, die erledigt werden müssen. Also nichts wie ran.

Zuerst hiess es, dass ich am Abend des 13.9. an Bord gehen müsse; dann kam eine Teilentwarnung, die diesen Termin auf den 14.9. am Morgen verschob. Abreise also am 13.9. gegen Mittag: machbar! Dann am Mittwoch kommt ganz verschämt ein SMS: An Bord gehen am 15.9. am Morgen und Ablegen gegen Abend, also die Anreise auf den 14.9. verschieben und das wiederum heisst, die bereits bezahlten und abgeholten Billete wieder ändern lassen, damit ich in Italien nicht im Seitengag mitreisen muss. Nun, machen wir ja alles.

Heute, am 14.9. geht es nun wirklich los: Ich reise mit der Bahn über Bern – Brig – Milano nach La Spezia. Wenn ich zurück komme, hat es wahrscheinlich Schnee. Als Erinnerung, wie die Welt heute ausgesehen hat, dieses kleine Bild, ein Ausblick vom Fenster meines besenreinen Büros aus.

 

 

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