9.10.2010

Für die Katz

Jetzt, ganz am Schluss dieser langen und ein paar tausend Franken teuren Reise, habe ich das Denken eingeschaltet: Einen Tag gewinnen! Ja wie ist denn jetzt das? Ich habe zwar tatsächlich einen Tag gewonnen, nämlich den Samstag, den 4. September, der für uns auf dem Schiff zweimal stattfand. Schon, aber ich habe insgesamt auch 24 Tage erlebt, die nur 23 Stunden lang waren. So ein Frust, und keiner hat mir das vorher gesagt! Weshalb hat dich keiner deiner Freunde darauf aufmerksam gemacht?

Spass beiseite! Wer von Euch hat das zum Vornherein schon so und richtig gesehen? Es würde mich echt wunder nehmen!

Das Problem ist jetzt, dass ich einen neuen Titel für meinen Blog suchen muss, eine neue Rechtfertigung für diese Reise. Muss ich, nein eigentlich nicht wirklich. Kein Mensch muss müssen! Oha, das wäre zum Beispiel einer, oder? Der würde aber eigentlich fast nur für die Seereisen gelten. Aber da gibt es einen Spruch, den man immer wieder brauchen kann – er ist auch entsprechend abgegriffen: Der Weg ist das Ziel, oder im Hinblick darauf, dass jetzt die Reise zu Ende ist:

Der Weg war das Ziel!

Und das stimmt wirklich. Wenn Ihr wissen wollt, wie es war, dann könnt Ihr das in diesem Blog nochmals nachlesen. Ihr könnt auch nach dem Weg fragen, aber nicht nach dem, was links und rechts von Weg auch noch gewesen wäre. Das Ziel meiner Reise war das

Reisen. Das weiss ich für mich ja schon seit einiger Zeit: Eisenbahn fahren – und nun auch Schiffsreisen – habe bei mir therapeutische Wirkung. Und das habe ich für mich jetzt wieder einmal nachgewiesen: Ich habe mich selten oder nie über etwas aufgeregt oder geärgert bzw. so wohl gefühlt, wie in den letzte Tagen und Wochen unterwegs, und dies trotz stressigen Situationen, die sich wegen der z.T. rollenden Organisation nicht vermeiden lassen. Schon nur wegen dem Blog und dem mitreisenden Laptop war auch die Gegenwart zuhause immer ein bisschen mit dabei und auch diese Gegenwart konnte ich in dieser Zeit mit viel realer, aber auch emotionaler Distanz betrachten. Und diese Therapie der Gelassenheit, wie ich sie als Arbeitstitel einmal nennen möchte, war jeden Batzen wert, der sie letztlich gekostet hat.

Und natürlich auch jede Minute, die ich in den Blog für meine Freunde investiert habe. Nun werdet Ihr ohne auskommen müssen. Eure Arbeitgeber und Partner werden froh sein. Ich hatte Spass daran. Ich hoffe, ihr auch. Und wenn nicht, schlage ich Euch vor: macht eine Reise gegen den Strich!

PS: Ich werde noch einen Beitrag mit statistisch-technischen Angaben über die Reise verfassen; aber das wird noch ein paar Tage dauern.

 

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch

Kommentare

Hallo Andreas ich verfolge deine Weltreise und
bewundere deinen Mut und die Presentation

Gruss Wisel von der Rotzenbühlstr 10

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